U14 gewinnt das Spitzenspiel und ist Wintermeister
22. Dez 2025
Jan Rechsteiner
Es war ein Spitzenspiel, das seinen Namen verdient
Um Punkt 11:45 Uhr erfolgte der Anpfiff! Die Nervosität war fast greifbar. Beide Teams zitterten ein bisschen, vermutlich vom Adrenalin, nicht von der eisigen Kälte. Nach 8 Minuten dann das erste Tor... leider für Luzern, 0:1. Ein kurzer Schock-Moment, den wir zuerst etwas verarbeiten mussten. Doch Mica hatte heimlich seine Raketenstiefel angezogen und glich nur wenige Minuten später mit einem Slalomlauf aus, 1:1. Die erste Hälfte bot Chancen hüben wie drüben, aber schlussendlich kaum Tore. Es blieb beim 1:1 – alles noch offen und Spannung garantiert. Schnell in die Pause, einmal tief durchatmen und die eigene Taktik besprechen: "Leute, lasst die Defensive nicht zu einem Adventskalender werden, also keine Türchen aufmachen!".
Mit neuem Elan ging’s weiter. Kaum angepfiffen, ging die Post ab: Eine Bilderbuch-Kombination und Luc netzte zum 2:1 ein. Juhu! Nach ein paar weiteren Angriffen veredelte Andrin S. eine Traumvorlage zum 3:1. Es war wie eine Schneeballschlacht – nur dass der Ball drin war! Und weil’s gerade so schön lief, zauberte Teo einen Zuckerpass zu Maurice, der das 4:1 markierte. Da war der berühmte Knoten geplatzt – und unsere Motivation hatte plötzlich Flügel (Red Bull war aber nicht im Spiel...). Luzern dachte sich: "Nicht mit uns!" und verkürzte nach einem kleinen Blackout hinter unserem Tor auf 4:2. Jetzt hiess es: Nerven behalten und auf das eigene Spiel konzentrieren! In der 37. Minute gelang dann das Sahnehäubchen: Kian blieb cool und schoss das 5:2. Luzern schwang noch fleissig die Stöcke, aber unsere Goalies zeigten während dem ganzen Spiel ihre Glanzparaden und hielten den Sieg fest. Am Ende hiess es verdient: 5:2 für UM!
Die Hinrunde war Extraklasse! Neun Spiele, neun Siege – wenn das kein Grund zur Freude ist. Jetzt erstmal Beine hochlagern, ein paar Guetzli essen und über Weihnachten neue Kraft für die Masterround tanken. Die Rückrunde kann kommen – wir sind bereit: Let’s go UM!
Euer Mattia Meier